Instandsetzung

 

2000
Es geht weiter....
2001
Untersuchung des Kessels

Zur Untersuchung des Kessels wurde die gesamte Isolierung entfernt und alle Ventile demontiert. Die Messwerte der Dickenmessungen der Wandungen waren sehr gut und überraschten uns alle. Eine vorherige Begehung durch den TÜV Sachverständigen verlief ebenfalls positiv. Das Herz eines Dampfers, der Kessel war in Ordnung.

Anschließen wurden alle Flansche am Kessel geschlossen und der Kessel mit 15bar Wasserdruck auf Dichtigkeit überprüft. Dazu musste der Kessel angefeuert werden um das Wasser zu erwärmen.

2002
Werftzeit

Anfang des Jahres wurde die BUSSARD zur Friedrichs Werft verholt und dort geschlippt. Es wurden Stahlplatten in der Außenhaut erneuert und das Holz der Brücke aufgearbeitet. Das Hauptthema war aber die Montage der neuen Schwanzwelle und das Aufziehen des Propellers. Dazu musste zunächst der Deckel über der Schwanzwelle abgetrennt werden. Als die BUSSARD 1980 zum Museum kam, wurden alle Öffnungen verschlossen, man hatte Angst, dass das Schiff Wasser nimmt. Leider brannte man den Propeller samt Schwanzwelle ab. Daher musste erst einmal eine neue Schwanzwelle angefertigt und dann der Propeller aufgezogen werden. Auch eine neue Wellenabdichtung der Firma Cedervall wurde aus Schweden geliefert und fachgerecht montiert. Jetzt hatte die BUSSARD wieder einen Propeller.

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2003
Dampfverrückte bei der Arbeit
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2004

2005
Neues Holzdeck

Das Holzdeck auf dem Achterschiff war schon so undicht, dass Wasser die darunterliegenden Mannschaftskammern beschädigte. Daher musste das alte Holz demontiert werden um dann zunächst ein 6mm Stahldeck aufzubauen. Damit waren die Bereiche jetzt endlich Wasserdicht. Aus Oregon Pine wurde dann in alter Bootsbaumanier ein neues Deck verlegt und an den aufgeschweißten Bolzen verschraubt. Zur Abdichtung wurde dann ein Spezialdichtstoff eingesetzt.

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2006
Zulassung als Traditionsschiff

Alle für die Zulassung benötigen Unterlagen wurden zusammengetragen und eingereicht. Die BUSSARD bekam die Zulassung als Traditionsschiff und seitens der SeeBG die Fahrerlaubnis.

2006
Werftzeit

Im Februar wurde die BUSSARD im Lindenau Dock eingedockt um den Zustand des Rumpfs zu untersuchen. Dazu wurden die Plattenstärken am Rumpf gemessen. An zwei Stellen mussten Platten erneuert werden, sonst gab es keine Auffälligkeiten. Der Verein konservierte dann den Rumpf. Die Holzarbeiten auf dem Achterschiff wurden beendet. Auf der Brücke wurde die gesamte Funk- und Navigationsausrüstung erneuert. Die Firma ELNA stellte kostengünstig die Ausrüstung zur Verfügung.

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2006
TÜV Prüfung der Kesselanlage

Im Mai war es dann soweit, die Kesselabnahme durch den TÜV Sachverständigen stand auf dem Programm. Es mussten die Sicherheitsventile geprüft werden, die beiden Speisemöglichkeiten (Injektor und Duplexpumpe) wurden auf Funktion getestet. Seit 1979 war die Dampfpfeife auf der BUSSARD verstummt, doch auch diese wurde zur Freude aller wieder in Funktion gesetzt.

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2006
Maschienerprobung und Probefahrt

Ende Oktober wurde die BUSSARD zur gegenüberliegenden Pier der HDW verholt und gut festgemacht. Es stand die Maschinenerprobung auf dem Programm, die Dampfmaschine wurde auf Herz und Nieren geprüft. Nach rund 6 Stunden stand fest, alles in Ordnung.

So konnte am 05. November die Probefahrt beginnen. Mit einigen Einschränkungen und Auflagen der Behörde legte Kapitän Olaf Köppen um 12:00 die BUSSARD ab. Außer für den alten Chief Karl war es für alle anderen an Bord die erste Fahrt mit der BUSSARD. Nur das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, wir konnten nicht um den Kieler Leuchtturm fahren. Aber begleitet von vielen anderen Schiffen ging es bis Laboe und dann wieder zurück.

Da die Sanitäranlage noch nicht einsatzbereit war, musste ein Chemieklo mitgenommen, ein kleiner Stromgenerator lief auf Hochtouren und der Schlepper ROBBE musste die BUSSARD begleiten, da die Ankerkette noch nicht an Bord war.

2007
Werftzeit

Nachdem die Probefahrt erfolgreich überstand war, musste noch einiges auf der BUSSARD eingebaut werden um jetzt auch mit Gästen fahren zu können. Als Werft wurde die Kieler Lindenau Werft ausgesucht. Dort wurde die komplette Sanitäranlage inklusive den Schwarzwassertank eingebaut. Der Stahlmast wurde eingerüstet und durch den Verein entrostet und neu konserviert. Später im Dock wurde auch der Unterwasseranstrich erneuert.

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2007
Denkmalschutz

In einer kleinen Feierstunde an Bord der BUSSARD wurde am 19.04.2007 in das Denkmalbuch des Landes Schleswig Holstein eingetragen. Damit ist die BUSSARD nicht nur ein Traditionsschiff und Museumsschiff sondern jetzt auch Kulturdenkmal welches unter Denkmalschutz gestellt ist.

Der Denkmalschutz erstreckt sich auf das gesamte Schiff einschließlich seiner technischen Ausstattung.

2007
AIDADiva und Flensburger Damprundum

Am 24.April kam es zu einer besonderen Begegnung. Die BUSSARD legte früh morgens ab um dem neuen Kreuzfahrtschiff AIDADiva entgegen zu fahren. Die AIDADiva war damals der neuste Schiffsneubau der Meyer Werft. Am Abend begleitete die BUSSARD dann die AIDADiva in Richtung offene See.

Zur Kieler Woche fand eine kleine Dampferparade auf der Innenförde statt.

Dann war es soweit, die Reise nach Flensburg zum Dampfrundum ging los. Der Traum aller Aktiven an Bord wurde wahr, die BUSSARD war jetzt ein Teil der kleinen aber feinen Dampfschiffgemeinde. Aber zunächste legete die BUSSARD kurz in Sonderborg, dem alten Heimathafen an. Dann dapfte das Schiff nach Flensbug.
Mit Begeisterung wurde das Schiff in Flensburg empfangen. So mancher konnte es sich nicht vorstellen, dass die BUSSARD jemals wieder in Fahrt kommen würde. Beim traditionellen Dampferrennen auf der Flensburger Förde ging die BUSSARD als erstes über die Ziellinie und bekam das Blaue Band. Eine Anerkennung der Leistungen, die alle Aktiven geleistet hatten.

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2009
Werftzeit und dann nach Hamburg

Während der Werftzeit auf der Kröger Werft in Rendsburg wurde hauptsächlich die Rumpfbeschichtung erneuert. Dazu musste erst einmal die Muscheln entfernt werden. Nach Abschluss aller Arbeiten verholte die BUSSARD dann in den Kreishafen Rendsburg wo über 50t Kohle warteten. Das Bunkern war bei sehr warmem Wetter nicht sehr angenehm, außerdem passte nicht die ganze Kohle in die beiden Bunkern, so musste ein Teil in Big-Packs an Deck zwischengelagert werden. Nach einem Zwischenstopp in Heikendorf dampfet die BUSSARD dann zum ersten Mal nach Hamburg zu den Hafentagen. Im Juni wurden dann wieder Fahrten auf der Kieler Woche angeboten. Im Juli ging es dann für ein Wochenende nach Eckernförde um dort einige Fahrten anzubieten. Zum zweiten Mal nahm BUSSARD dann wieder am Flensburger Dampfrundum teil.

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2009
Filmaufnahmen

Für Drehaufnahmen zur ZDF Dokumentation „Tiefseeforschung mit der Valdivia“ wurde die BUSSARD für zwei Tage gebucht. Im späteren Film sah man dann auch einige Besatzungsmitglieder, die als Komparsen mit entsprechender Kleidung die damalige Besatzung spielte.

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2011
Werftzeit

Anfang des Jahres verholte die BUSSARD wieder zur Kieler Lindenau Werft für umfangreiche Arbeiten:

  • Einrüsten und einzelten des Schiffes
  • Tiefgangsmessanlage erneuert
  • Demontage beider Dampfwinden zur Grundinstandsetzung
  • Das gesamte Holzdeck im Vorschiffbereich wurde entfernt und ein Stahldeck eingeschweißt. Damit wurde jetzt endlich auch der Mannschaftsbereich gegen Wasser geschützt, denn das alte Holzdeck nach nicht mehr ganz so dicht.
  • Neue Fundamente für die Winden und Poller
  • Konservierung des Stahldecks
  • Waschen des Rumpfs
  • Konservierung Rumpf
  • Erneuern einiger Stahlplatten am Rumpf
  • Großteil der Holzscheuerleiste wurde gegen neues Holz getauscht, hierzu wurde auch die Halteblech erneuert und konserviert
  • Einbau eines neuen Trinkwassertanks im Laderaum (2,5t)
  • Demontage und Grundüberholung des achtern Holzmastes, Aufarbeitung der Mastaufnahme
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2018
Werftzeit

Vom 19.02. bis zum 04.04. ging es wider in das Schwimmdock der Lindenau Werft in Kiel-Friedrichtsort. Die BUSSARD wurde bis zum Hauptdeck eingezeltet damit dieser Bereich gestrahlt und neu konserviert werden konnte. Außerdem standen noch einige Stahlarbeiten am Rumpf und an den Schottwänden auf dem Programm. Diese Werftzeit war auch für die Crew der BUSSARD auch sehr arbeitsintensiv. Es mussten zunächst alle Bereiche frei geräumt werden, wo später die Stahlarbeiten durchgeführt wurden. Weiterhin standen Arbeiten im Bereich Heizraum, Kombüse und Laderaum auf dem Zettel. Leider gab es wieder einmal einen kalten Winter, so konnte die neue Beschichtung erst verspätet aufgebracht werden.

 

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